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Schmuck in zehn Minuten.Genug für deine ersten Kunden.

Metalle, Fassungen, Diamanten und Farbsteine: worauf Kunden achten. Branchenerfahrung brauchst du dafür nicht unbedingt. Den Rest lernst du im Onboarding.

Kostenlos, rund zehn Minuten, direkt hier auf dieser Seite. Einfach scrollen: ohne Anmeldung, ohne Gespräch.

Ein Goldschmied am Werkbrett bei der Arbeit an einem Ring

Genug für ein erstes Kundengespräch. Mehr nicht.

was du hier lernst
  • Metalle und Fassungen. Woraus ein Stück besteht und wie der Stein gehalten wird.
  • Diamanten. Die vier Cs, Schliffformen, Größen und das Zertifikat.
  • Farbsteine. Die großen drei, was den Wert bestimmt und wie hart sie sind.
was savro für dich übernimmt

Einkauf und Fertigung. Für dich zählt, zu verstehen, was ein Kunde sich wünscht, und die richtigen Fragen zu stellen.

01

Metalle und Fassungen

Woraus das Stück besteht und wie der Stein gehalten wird. Danach fragen Kunden, noch bevor es um den Stein geht.

Gold wird in Karat gemessen. Meist begegnen dir 18 und 14 Karat.

Die Zahl steht für den Anteil an reinem Gold. Mehr Gold heißt sattere Farbe und weicheres Metall. Der Rest der Legierung gibt dem Gold seine Farbe und sorgt dafür, dass es einen Stein halten kann.

feingehalt
24K
99,9 %
Feingold. Für die meisten Schmuckstücke zu weich.
22K
91,7 %
Verbreitet in indischem und arabischem Schmuck. Noch immer weich.
18K
75 %
Satte Farbe, gute Haltbarkeit. In Europa der Standard für feinen Schmuck, gestempelt als 750.
14K
58,5 %
Sehr robust und günstiger. In den USA am häufigsten, bei uns als 585er Gold bekannt.
9K
37,5 %
Vielerorts das gesetzliche Minimum, gestempelt als 375.
die vier farben, nach denen gefragt wird

Gelbgold

Gold mit Silber und Kupfer. Der Klassiker.

Weißgold

Gold mit Palladium oder Nickel, meist rhodiniert. Alle paar Jahre neu rhodinieren.

Roségold

Gold mit mehr Kupfer. Warm und modern.

Platin

Von Natur aus weiß, schwer und hautfreundlich. Läuft nicht an. Die edelste Wahl.

Sterlingsilber (925) findet man eher bei Alltags- und Modeschmuck. Es läuft an.

Wie der Stein gefasst ist, bestimmt, wie er wirkt und wie er sich trägt.

Sechs Fassungen decken fast alles ab. Krappen- und Zargenfassung solltest du sicher kennen, denn bei Ringen läuft es meist auf eine der beiden hinaus.

Krappenfassung

Vier oder sechs Krappen halten den Stein am Rand, fast der ganze Stein bekommt Licht. Der klassische Solitär.

Zargenfassung

Ein Metallrand umschließt den Stein rundum und legt sich über seine Kante. Nichts bleibt hängen, sehr sicher. Gut für Hände, die zupacken.

Pavé

Kleine Steine dicht an dicht, gehalten von winzigen Metallkörnern. Die Oberfläche wirkt wie ein einziges Funkeln.

Schienenfassung

Eckige Steine sitzen bündig zwischen zwei Metallschienen, ohne Metall dazwischen. Schlicht und elegant, typisch für Ehe- und Memoireringe.

Halo

Ein Kranz kleiner Steine umgibt den Mittelstein. Der Ringkopf wirkt größer und strahlender als der Stein allein.

Spannfassung

Der Ring steht unter Spannung und hält den Stein allein durch Druck. Wirkt schwebend und verlangt präzise Fertigung.

02

Diamanten

Vier Cs, acht Formen, ein Zertifikat. Der Schliff zählt am meisten, gefragt wird nach dem Karat.

Die vier Cs und warum der Schliff zuerst kommt.

Schliff am wichtigsten

Wie die Facetten das Licht zurückwerfen. Ein lupenreiner, farbloser Stein wirkt matt, wenn er schlecht geschliffen ist. Achte auf Excellent oder Very Good.

Farbe

Von D (farblos) bis Z (hellgelb). Je weniger Farbe, desto seltener und teurer.

Reinheit

Einschlüsse und Oberflächenmerkmale unter zehnfacher Vergrößerung, von lupenrein bis Piqué.

Karat

Gewicht, nicht Größe. Ein Karat sind 0,2 Gramm. Der Preis steigt schneller als das Gewicht.

wohin das licht geht

GIA-Schliffgrade: Excellent · Very Good · Good · Fair · Poor. Good sieht mit bloßem Auge noch gut aus, Fair und Poor nicht.

Farbe und Reinheit: wo der kluge Wert liegt.

farbe, von D bis Z
reinheit, unter zehnfacher vergrößerung

D–F farblos

Am seltensten. Unterschiede, die nur ein Gutachter sieht.

G–J nahezu farblos

Eine leichte Wärme verschwindet, sobald der Stein gefasst ist. Der meistverkaufte Bereich.

K–M schwach gelblich

Etwas wärmer, wunderschön in Gelbgold.

SI1 augenrein

Ohne Lupe ist nichts zu sehen. Oft die kluge Wahl, VS die sichere.

Karat ist Gewicht. Was man sieht, sind Millimeter.

Runde Brillanten von oben, im richtigen Größenverhältnis.

Der Preis steigt nicht linear

Zwei Steine mit je einem halben Karat kosten deutlich weniger als einer mit einem Karat. Die Seltenheit wächst schneller als das Gewicht.

Die magischen Gewichte

0,50, 1,00, 1,50 und 2,00 ct kosten einen Aufpreis. Ein Stein mit 0,90 ct sieht fast gleich aus wie einer mit 1,00 ct und ist spürbar günstiger.

Wirkung vor Gewicht

Ein gut geschliffener Stein oder eine längliche Form wirkt größer, als das Gewicht vermuten lässt. Genau das ist die Kunst.

Acht Formen decken fast alles ab, wonach Kunden fragen.

Der runde Brillant ist der Standard und pro Karat am teuersten. Alle anderen nennt man Fantasieschliffe. Längliche Formen wirken größer, als sie wiegen.

Brillant

Drei von vier verkauften Diamanten. 58 Facetten, maximales Funkeln.

Oval

Länglich, schmeichelt dem Finger und wirkt größer, als er wiegt. Sehr lebhaft.

Cushion

Weich gerundete Ecken und große Facetten. Vintage-Charme, schönes Feuer.

Smaragdschliff

Treppenschliff mit langen, klaren Linien. Art déco. Zeigt Einschlüsse, Reinheit zählt hier mehr.

Tropfen

Rund auf der einen, spitz auf der anderen Seite. Ungewöhnlich und streckend.

Marquise

Auch Navette genannt. An beiden Enden spitz, pro Karat die größte sichtbare Fläche. Lässt den Finger schlanker wirken.

Princess

Quadratisch mit spitzen Ecken und Brillantfacetten. Modern, die zweitbeliebteste Form.

Radiant

Die Umrisse des Smaragdschliffs mit Brillantfacetten. Vielseitig und sehr lebhaft.

Jeder Diamant von savro ab 0,30 ct kommt mit einem Gutachten. Der Standard ist GIA.

Das Gemological Institute of America ist die Instanz, der die Branche vertraut. Sein Gutachten macht einen Stein vergleichbar, versicherbar und wiederverkäuflich, und es schützt dich genauso wie deine Kunden. Manche Steine werden stattdessen von HRD oder IGI graduiert, zwei weiteren anerkannten Instituten; im Angebot steht immer, welches Gutachten zum Stein gehört.

  • Gutachtennummer, prüfbar auf gia.edu
  • Form, Schliffgrad, Farbe, Reinheit, Karat
  • Politur, Symmetrie, Fluoreszenz
  • Proportionsdiagramm und Einschlussdiagramm
so sieht ein gutachten aus
03

Farbsteine

Eine einheitliche Graduierung gibt es nicht, deshalb entscheidet das Auge. Erst die Farbe, dann alles andere.

Die großen drei

Rubin

Roter Korund. Die schönsten Rottöne erzielen pro Karat mehr als jeder andere Farbstein. Burma ist der Name, den man kennt.

Saphir

Korund in Blau, aber auch in Rosa, Gelb und Grün. Kaschmir und Burma sind die begehrtesten Herkünfte.

Smaragd

Grüner Beryll. Einschlüsse, der sogenannte Jardin, sind normal und gehören dazu. Kolumbien ist die Spitze.

Dazu Tansanit, Turmalin, Aquamarin, Spinell, Granat und Amethyst: eine Farbe für jeden Geschmack und jedes Budget.

Eine Hand hält ein Goldarmband mit rosa, roten, grünen und gelben Steinen

Was den Preis wirklich bestimmt

ungefähr

Farbe

50–70 %

Farbton, Helligkeit und Sättigung. Kräftige, mittelhelle Steine gewinnen. Das macht den Großteil des Preises aus.

Reinheit

10–20 %

Augenrein ist das Ziel, nicht lupenrein. Einschlüsse sind normal.

Schliff

10–15 %

Geschliffen, um die Farbe zur Geltung zu bringen. Symmetrie zählt weniger als bei Diamanten.

Herkunft

variiert

Kaschmir, Kolumbien und Burma erzielen Aufpreise. Hochwertige Steine kommen mit einem Herkunftsgutachten.

behandlungen: üblich und immer offengelegt
  • Brennen (Hitzebehandlung): bei Saphiren und Rubinen fast immer. Dauerhaft und akzeptiert.
  • Ölen: bei Smaragden traditionell. Muss mit den Jahren eventuell erneuert werden.
  • Diffusion, Glasfüllung: mindert den Wert stark. Wird immer offengelegt, besser meiden.

Welche Steine den Alltag an der Hand vertragen.

Die Härte nach Mohs, 10 ist Diamant. Sie entscheidet, welche Steine in einen Ring gehören und welche in Ohrringen und Anhängern besser aufgehoben sind.

Ringe brauchen 8 und mehr. Darunter: eine schützende Fassung, oder Ohrringe und Anhänger.

zum mitnehmen

Der Crashkurs als PDF.

Kostenlos, zum späteren Lesen oder Ausdrucken. Wir schicken ihn dir per E-Mail.

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nächster schritt

Den Rest lernst du mit uns.

Steine, Metalle und Fassungen sind Teil deines Onboardings, und deine Ansprechperson bei savro begleitet dich bei jedem Projekt.

Noch nicht bereit für ein Gespräch? Stell uns erst eine Frage